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RTV-M1883: Bohmann-Hesse und Behr gehen am Saisonende

Der RTV-M1883 muss zur kommenden Saison die Trainerposten der Seniorenmannschaften neu besetzen. Sowohl Karsten Bohmann-Hesse als auch Andreas Behr werden am Saisonende ihre Trainertätigkeit beim RTV beenden. Sportliche Gründe waren für beide Personalentscheidungen nicht ausschlaggebend. Während Andi Behr aus privaten Gründen aufhört, konnten sich Bohmann-Hesse und Verein nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. „Karsten hat hervorragende Arbeit geleistet, und auch menschlich stimmte die Chemie. Es ist schade, dass wir uns letztendlich nicht einigen konnten“, sagt Dietmar Schwolow, Sportlicher Leiter des RTV-M1883.
Karsten Bohmann-Hesse hatte das Regionalligateam im April 2018 übernommen und schaffte am letzten Spieltag der vergangenen Saison mit einem Heimsieg gegen TUSEM Essen den Klassenerhalt. Vor der Saison von vielen Experten als Absteiger Nr. 1 gehandelt, belegt der RTV derzeit einen Nichtabstiegsplatz, den Bohmann-Hesse und sein Team auch am letzten Spieltag einnehmen möchten.
Mit Andi Behr hört eine feste Größe im RTV auf. Der Gymnasiallehrer am Godesberger Konrad-Adenauer-Gymnasium wird aus privaten Gründen eine Trainerpause einlegen. Behr durchlief als Jugendlicher alle Nachwuchsmannschaften beim RTV und gehörte in der Saison 2004/2005 zum Oberligaaufstiegsteam. Bereits in jungen Jahren konzentrierte er sich auf den Trainerjob. Nach einigen Jahren als Jugendtrainer übernahm er 2009 die 2. Herrenmannschaft, mit der er direkt den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte. Seitdem hält er die Reserve mit immer wieder wechselndem Spielerpersonal erfolgreich in dieser Spielklasse und ebnete für viele junge Spieler den Weg in die 1. Mannschaft. Sein 10. Trainerjahr will er wieder mit dem Klassenerhalt beenden, was angesichts des großen Umbruchs vor dieser Saison ein Riesenerfolg wäre. „Der Verein hat Andi viel zu verdanken. Er hat die 2. Mannschaft gelebt und geliebt, und er hat 10 Jahre einen tollen Job gemacht. Ich hoffe, dass er nach seiner Trainerpause wieder bei uns einsteigt“, bedauert Schwolow Behrs Entschluss.

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